Alte Muster, neue Muster und die Leere des Buddhismus
Gespräche über die Leere im Buddhismus und die Musik beim Frei-Tanz. Beides findet zu später Stunde in meinem Kopf zusammen.
Muster erkennen und bei Bedarf zu verändern und zu erweitern, das gehört mit zu den Grundlagen meiner Arbeit. In den Zeiten der hirnphysiologischen Forschung, des MRT und CT noch mal von besonderer Bedeutung. Unsere Verhaltensmuster prägen unsere Hirnstrukturen, ganz materiell.
Muster sind notwendig. Auch wenn man es manchmal nicht zu spüren scheint: wir leben in einer Welt der Fülle. Das kann kein Mensch verarbeiten. Deshalb entwickeln wir Muster, die alles was auf uns einströmt bündeln und uns schnellere Reaktionen ermöglichen. Eigentlich ganz praktisch, wenn da nicht manchmal eine gewisse Starre einträte: wir kommen aus unseren Mustern nicht mehr raus. „Was der Bauer nicht kennt frisst er nicht“ Wie der Volksmund so was zu übersetzen pflegt.
Nun zum Buddhismus: in ihm gibt es den Begriff der Leere. Die Leere, die allem inne ist . Verstanden habe ich damals, dass wir es sind, die allem eine Bedeutung (welche auch immer) geben. An sich ist alles leer, so auch wir.... eigentlich unvorstellbar und nur in tiefer Entspannung und Entrückung von meinem Selbst auch nur annähernd spürbar in seiner Aussage. Näher kommt es mir heute manchmal im Kontakt mit dem Thema Vergänglichkeit und den Entwicklungen bei meiner Mutter. Aber das ist ein anderer Zweig.
Wenn wir es sind, die allem die Bedeutung geben und wenn unsere Muster zwar von fundamentaler Bedeutung bei der Bewältigung der Informationsflut sind, uns aber manchmal ebenso im Wege stehen…wie ist e s dann mit all dem, was uns stört, nicht gefällt, missbehagt……in eigene schlechte Gefühle bringt, für die wir dann natürlich auch nicht selbst verantwortlich sind ; )
Fundamentalistisch könnte man sagen: wir geben allem diesem selbst die Bedeutung. Warum eigentlich? Sucht nach schlechten Gefühlen und Erfahrungen, wie es in Bleep heißt? Wie auch immer. Eigentlich eine Chance, auch bei der mal „schlechten“ Musik einfach weiter zu tanzen und vielleicht zu erfahren...ja, das muss dann jeder selbst sehen…..
Vielleicht ein neuer Ansatz für eine weitere Veranstaltung? Vielleicht auch einfach zu spät um jetzt noch weiter zu schreiben.
Noch etwas zur Leerheit. (Zitiert von einem weisen Freund, dazu bin ich noch nicht zu müde) „ ich habe mal gehört das damit das Leer sein von inhärenter Existenz (aus sich selbst heraus entstehend) gemeint sei. Dieses gibt es im ganzen Universum nicht. Denn dann könnte es sich ja nicht mehr verändern. (sic!)
Alles aber ändert sich laufend. und bewirkt auch die Veränderung bei
anderen. (Ursache und Wirkung oder ganz einfach Karma.