back to the future
Lag es nun daran, dass ich den Tag vorher mit Jugendlichen am Thema Zukunft gearbeitet hatte und voller Respekt und Achtung den zusammenfassenden Ausführungen lauschte, die da hießen: "wir wissen, dass wir (euch) Alten versoregn werden müssen, selber arbeiten und eine Familie gründen wollen und für unser Alter selber vorsorgen müssen. Das schaffen wir. Was wir nicht schaffen ist, den heute gängigen Ansprüchen zu genügen. Das heißt konkret: was wir von den "Alten" brauchen ist, dass diese ihre Ansprüche reduzieren." Das fand ich schon beeindruckend. So hat jede Generation ihre Themen, ihre Aufgabe und nimmt sie (mehr oder weniger) an.
Oder lag es daran, dass ich auf viele "Alte" Mitstreiter aus früheren Wiesbadener Zeiten gestosssen bin? Einige, mit denen gemeinsam es schon einige Projekte im kultur / politischen Bereich gab. Die "anderen Maifestspiele" kamen mir in den Sinn. Jeden Sonntag die Treffen bei Manfred in der Courage. Die Veranstaltung, nicht ganz so gut besucht, wie heute der Frei-Tanz, von der Atmosphäre und dem Engagement dennoch vergleichbar.
Damals ein Projekt der "Jungen" heute das der schön "Alten". Vielleicht etwas zum Anknüpfen, weiterspinnen, wachsen lassen in ein gemeinsames Zukunftsmodell Alt und Jung?