Frei-Tanz-Wiesbaden

21 Okt, 2006

Frei-Tanz-Wiesbaden rauchfrei 28.10.2006

— geschrieben von isatra @ 19:23

der ganz normal Wahnsinn...oder doch nicht?

diesmal ein Frei-Tanz ohne viele Extras. Duo Farfalle erfreuen uns mit Ihrem Herbstprogramm, Bernhard wird den AufTAKT am Piano begleiten und den Wind dazu habe ich auch schon ausgesucht. Die Helfer werden sich schon melden, war bislang immer so...in Rheinland-Pfallz sind bis gestern Ferien gewesen...wird schon.

Dennoch: der Stressspiegel steigt und ich kann im wahren Leben den Umgang damit immer wieder neu erproben. Himmel und Hölle? Himmel und Hölle! In jedem Augenblcik entscheiden wir selber darüber was für uns die Realität ist.

Raum den wir öffnen dürfen für so viele Menschen, deren Tänze, Erleben und Begegnungen und gleichzeitig nicht nur einfach viel zu tun . Über 60 telefonische Benachrichtigungen (und an die 30 briefliche, neben dem aktuellen newsletter und den Pressemitteilungen) die alle auch gemacht sein wollen. Nicht falsch verstehen: die Telefonate sind eigentlich ohne Ausnahme sehr schön. Freude kommt an, Erstaunen über die persönliche Benachrichtigung, immer wieder auch schöne Gespräche über die ganz persönlich Bedeutung, die Frei-Tanz für diese Person oder zu diesem Zeitpunkt des Lebens hat und manchmal auch ganz einfach ein lockeres Gespräch über die Themen des Lebens und das Wetter.

Aber auch die andere Seite des Seins begegnen einem: Wünsche, Enttäuschungen, Rückzüge, Unklarheiten, Mißverständnisse, Konflikte ........ Auch dies wird wieder den Abend bestimmen. Zuhören, vermitteln, erklären, werben, kümmern. Manchmal wünche ich mir weniger davon. Aber darf ich das erwarten? Sind wir alle / bin ich selber an der Stelle, dass wenn mir die Musik zu laut ist ich meine eigene Lösung suche wie Ohrenstöpsel, die Mitte des Raumes, den kleinen Raum in lauten Phasen im großen oder vielleicht noch was ganz anderes? Wie gehe ich selber damit um, wenn die Musik die gespielt wird mich nicht zum Tanze bringt? Ehrlich gesagt ganz genauso: ich will es im Aussen verändern. Spricht ja erst mal auch nichts dagegen. Gleichzeitig kenne ich auch die Situationen in denen die Lautsärke keine Rolle spielte, weil ich so im Tanz versunken bin, so in der Intensität meiner Bewegungen, dass es das Laute der Musik brauchte, damit ich sie hören konnte. Oder die Situationen bei Festen (vornehmlich in Italien) bei denen Musik gespielt wurde, die ich wedre kannte noch dass sie mich wirklich ansprach und: ich tanzte den ganzen Abend und fühlte mich wunderbar. So nehme ich es in dieser Perspektive mich im Aussen zu spiegeln und vielleicht gelingt es mir ja auch die Perspektive nach innen zu öffnen, etwas von dem von mir Erlebten auszustrahlen und die Freiheit spürbar, annehmbar und übernehmbar werden zu lasssen, die sich einstellte in den Situationen oben. Freiheit, alles ist schon da, alles ist so wie es ist genau richtig und wie auch immer man es benennnen mag.


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